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In 3 Minuten mehr Nährstoffe für das Gehirn

Ich stelle jede Woche in 3 Minuten eine wissenschaftliche Studie vor, deren Ergebnisse Sie leicht in Ihr Leben integrieren können. Diese Woche lernen Sie, welche Nährstoffe besonders wichtig für Ihr Gehirn sind.


Das können Sie umsetzen:

Verbessern Sie die Nährstoffversorgung Ihres Gehirns, indem Sie lernen, welche Nährstoffe welchen Effekt in Ihrem Gehirn haben.

Forscher haben in einem Literaturvergleich die Wirkmechanismen von Nährstoffen auf das Gehirn beschrieben.


Zur Studie:


Wir versorgen unser Gehirn über die Lebensmittel, die wir essen, insbesondere über die Vitamine, Mineralien, essentiellen Aminosäuren und essentiellen Fettsäuren, bspw. Omega-3 Fettsäuren. Weil viele Forscher lange nicht glaubten, dass unser Essen überhaupt eine Rolle auf die Struktur unseres Gehirns spielt, haben Wissenschaftler weltweit die genauen Zusammenhänge erforscht. Ein französischer Wissenschaftler hat den aktuellen Forschungssstand zusammengefasst, den wir hier wiedergeben.


Die Graphik oben zeigt einen Ausschnitt der nachfolgend beschriebenen Nährstoffe. Wie wir sehen, isst ein Großteil der Befragten nicht die empfohlenen Nährstoffmengen, trotz der Tatsache, dass wir in einer Überflussgesellschaft leben. Grund hierfür ist die Auswahl und die niedrige Qualität unserer Lebensmittel. Warum diese Mangelversorgung gravierende Folgen für die Gesundheit unserer Gehirne hat, führen wir nachfolgend aus.

(Hinweis: Die Graphik oben basiert auf Antworten auf Fragebögen ("Food Frequency Questionnaires"), sodass die Validität der Angaben unklar ist. Eine systematische Auswertung der verzehrten Lebensmittel über einen langen Zeitraum ist bisher nicht möglich.) 



Hier eine Übersicht aller in der Studie behandelten Nährstoffe. Einzelne Nährstoffe tragen zur Zellgesundheit bei, indem sie den oxidativen Stress für die Nervenzellen reduzieren, also Schäden verhindern. Andere haben einen direkt stabilisierenden oder unterstützenden Einfluss.


Ein Klick auf den Nährstoff führt direkt zum entsprechenden Abschnitt. 



Vitamin A:

  • Im Nervensystem spielt Vitamin A von Geburt an eine Schlüsselrolle, beispielsweise bei der Herstellung von Sehpigmenten in der Netzhaut (das Auge ist Teil des Nervensystems).
  • Darüber hinaus spielt Vitamin A eine unterstützende Rolle bei wichtigen Entgiftungsprozessen in der Leber und beschützt dadurch indirekt das Gehirn vor Entzündungen.
  • Vitamin A reduziert die Auswirkungen der Freien Radikale oder einer übermäßigen Oxidation in den Nervenzellen.
  • Vitamin A, und insbesondere dessen Ausgangsstoff Beta-Carotin tragen zur Stabilisierung der Biomembranen, der Trennschicht zwischen den einzelnen Zellbestandteilen, bei.
  • Vitamin A, das aus tierischen Quellen gewonnen wird, hat eine bis zu 6-fach verbesserte Bioverfügbarkeit für unsere Zellen als pflanzliches Vitamin A, weil pflanzliches Vitamin A ein Vorprodukt beinhaltet, das vom Körper zunächst transformiert wird. Es ist daher wichtig, dass Vegetarier besonders viel gefärbtes Gemüse essen.


  • Tierische Vitamin-A-Quellen sind: Leber, Milch, Butter, Eiern, einigen Käsen und Fisch
  • Pflanzliche Vitamin-A-Quellen sind: Grünes Gemüse, Karotten, gefärbte Knollengewächse, gelbe Früchte und Orangen


Vitamin B1 (Thiamin):

  • Vitamin B1 spielt eine wichtige Rolle in der Bereitstellung von Glukose für das Gehirn.
  • Die Forscher zitieren eine Studie, in der die Studienteilnehmer nach 6 Tagen ohne Vitamin B1 eine Mattigkeit, geringere Leistungsfähigkeit, erhöhte Reizbarkeit und Muskelkrämpfe entwickelten. [1]
  • In einer anderen Studie führte ein Schwellenwert an Vitamin B1 bei Frauen zu Stimmungsschwankungen. [2]
  • Bei Tierversuchen zeigte eine Forschergruppe, dass ein Vitamin-B1-Mangel zum Zelltod von Nervenzellen im Thalamus, dem größten Teil des Zwischenhirns, führt. [3]


  • Tierische Vitamin-B1-Quellen sind: Schweinekotelett, Leber, Fisch, Kaviar, Eier
  • Pflanzliche Vitamin-B1-Quellen sind: Nährhefe, Seealgen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Macadamias, Sesam, Pecannüsse, Haselnüsse, Erdnüsse, Paranüsse, Walnüsse, Erbsen, Mandeln, Knoblauch, Tofu, Spargel, Grünkohl


Vitamin B3 (Niacin) und B6 (Pyridoxin):

  • Die Konzentration von Vitamin B6 im Gehirn ist 100 Mal größer als im Blut.
  • Vitamin B6 trägt zur Synthese chemischer Mediatoren bei, die Kraftlosigkeit, Reizbarkeit und Depression entgegenwirken.
  • In mindestens einer Studie wurden die höchsten Werte von Vitamin B6 im Blut mit den besten Ergebnissen bei einem Erinnerungstest assoziiert. [4]


  • Tierische Vitamin-B3-Quellen sind: Leber, Hühnerbrust, Fisch, Fleisch, Herz, Meeresfrüchte
  • Pflanzliche Vitamin-B3-Quellen sind: Shiitakepilze, Enokipilze, Austernpilze, Hirse, Portabellapilze, Mandeln 
  • Tierische Vitamin-B6-Quellen sind: Fisch, Leber, Niere, Wildfleisch, Fleisch, Eier, Milch, Käse
  • Pflanzliche Vitamin-B6-Quellen sind: Sonnenblumenkerne, Karotten, Spinat, Erbsen, Avocados


Vitamin B9 (Folsäure):

  • Viele schwangere und stillende Frauen erhalten zusätzliches Vitamin B9, weil ein Mangel an Vitamin B9 zu großen Unregelmäßigkeiten in der Ausbildung des Nervensystems von Kleinkindern führen kann.
  • Aber auch im Erwachsenenalter ist Vitamin B9 für das Nervensystem entscheidend. In mindestens zwei Studien führte ein Vitamin-B9-Mangel zu einer verminderten Leistungsfähigkeit und eingeschränkten Erinnerungsfähigkeit. [5], [6]


  • Tierische Vitamin-B9-Quellen sind: Leber, Eier, Fleisch, Meeresfrüchte, Fisch
  • Pflanzliche Vitamin-B9-Quellen sind: Naturhefe, Spargel, Spinat, Brokkoli, grüne Salate, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Rote Beete, Avocados 


Vitamin B12 (Cobalamin):

  • Ein Vitamin-B12-Mangel führt zu einer Vielzahl von neurologischen Funktionsstörungen.
  • So kann ein Vitamin-B12-Mangel in der Kindheit dazu führen die Myelinisierung der Nervenzellen zurückbleibt und langfristige neurologische Schäden verursacht. [7], [8]
  • In einer anderen Studie haben Jugendliche, die an der Schwelle zum Vitamin-B12-Mangel standen, eine eingeschränkte kognitive Leistungsfähigkeit gezeigt [9]. 
  • Forscher zeigten auch, dass Vitamin B12 die Erinnerungsfähigkeit steigerte. [10]


  • Tierische Vitamin-B12-Quellen sind: Leber, Niere, Meeresfrüchte, Fisch, Fleisch 
  • Pflanzliche Vitamin-B12-Quellen sind: Keine


Vitamin C (Ascorbinsäure):

  • Vitamin C wird mit allgemeinen Verbesserungen der kognitiven Leistungsfähigkeit in einen Zusammenhang gebracht. Es wird für die Produktion von Noradrenalin, einem wichtigen Neurotransmitter, benötigt.
  • Insbesondere beim Schutz vor oxidativem Stress auf die Nervenzellen spielt es eine große Rolle, indem es mit Freien Radikalen reagiert.  


  • Tierische Vitamin-C-Quellen sind: Keine
  • Pflanzliche Vitamin-C-Quellen sind: Paprika, Brokkoli, Orangen, Rotkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Blumenkohl, Grünkohl, Senfgrün, Bok Choy, Spargel, Heidelbeeren


Vitamin D:

  • Vitamin D wird derzeit intensiv erforscht, weil es mit der Prävention und Behandlung verschiedener Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose in Zusammenhang gebracht wurde. [11], [12]
  • In Tierversuchen haben Forscher gezeigt, dass Vitamin D zum Schutz der Nervenzellen im Hippocampus beiträgt. [13]
  • Ausserdem trägt Vitamin D zum Transport von Glukose zum Gehirn bei.
  • Viele Wissenschaftler vermuten einen großen Zusammenhang mit dem generellen Vitamin-D-Mangel in unserer Gesellschaft und einer vermehrten Zunahme an Autoimmunerkrankungen und chronischen Krankheiten.


  • Hinweis: Unser Körper gewinnt den Großteil unseres Vitamin-D-Haushalts aus der UVB-Strahlung des Sonnenlichts. Eine ausreichende Aufnahme an Vitamin D ist über das Essen kaum möglich.
  • Natürliche Vitamin-D-Quellen sind: regelmäßige Spaziergänge im Sonnenlicht
  • Tierische Vitamin-D-Quellen sind: Fisch, Fischöl, Meeresfrüchte, Eier
  • Pflanzliche Vitamin-D-Quellen sind: Pilze


Vitamin E:

  • Vitamin E kommt in Kombination mit Selen eine sehr wichtige Rolle in unserem Gehirn zu. Vitamin E trägt zur Entgiftung von Schadstoffen und zur Beseitigung von Freien Radikalen bei.
  • Darüber hinaus ist Vitamin E in einer Vielzahl von schützenden Körperprozessen involviert, insbesondere in Zusammenarbeit mit Vitamin A, Vitamin C und verschiedenen Enzymen, die mit Selen, Kupfer, Zink und Mangan interagieren.
  • Vitamin E schützt auch vor dem Alterungsprozess und verbessert die kognitive Leistungsfähigkeit. [14]


  • Tierische Vitamin-E-Quellen sind: Fisch, Eier, Meeresfrüchte, Schnecken
  • Pflanzliche Vitamin-E-Quellen sind: Sonnenblumenkerne, Mandeln, Spinat, Mangold, Avocados, Senfgrün, Erdnüsse, Spargel


Vitamin K:

  • Eine Forschergruppe zeigte in Tierversuchen einen Zusammenhang zwischen Vitamin K und der Konzentration von Sphingolipiden im Gehirn. Sphingolipide sind wichtige Bestandteile der Zellmembran in den Nervenzellen.
  • Vitamin K wird ausserdem ein schützender Effekt der Netzhaut zugesprochen.
  • Damit Vitamin D in unserem Körper die volle Wirkung entfalten kann, ist insbesondere das Vitamin K2 entscheidend. 
  • Pflanzliche Lebensmittel mit Vitamin K beinhalten vor allem das Vitamin K1, das von unserem Körper in Vitamin K2 umgewandelt wird. Tierische Lebensmittel sind eine direkte Quelle für Vitamin K2, das direkt für Vitamin D zur Verfügung steht.


  • Tierische Vitamin-K-Quellen sind: Leber, Fleisch, Käse, Milch, Schinken
  • Pflanzliche Vitamin-K-Quellen sind: Natto, Spinat, Grünkohl, Senfgrün, Brokkoli, Rotkohl, Rucola, Koriander, Pepperoni


Eisen:

  • Wissenschaftler haben eine Reihe von Symptomen mit einem Eisenmangel in Verbindung gebracht, beispielsweise eine geringere Aufmerksamkeitsspanne, apathisches Verhalten, leichte Erzürnbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisverlust.
  • Studien haben gezeigt, dass ein Eisenmangel während der Embryogenesis die Myelinisierung der Nervenzellen behindert. [15]
  • Ein Eisenmangel tritt vermehrt bei Kindern mit einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS) auf. [16] Und im Alter schützen Spurenelemente von Eisen die kognitive Leistungsfähigkeit. [17]
  • Unser Stoffwechsel ist in der Lage 25 - 30% Hämeisen aufzunehmen, während pflanzliche Eisenquellen nur mit einer Rate von 2 - 4% resorbiert werden können. Die Bioverfügbarkeit des Eisens aus pflanzlichen Stoffen hängt davon ab, womit es verzehrt wird. Eine Tasse Tee zur Mahlzeit reduziert die Eisenresorption um das 4-fache, während bei einem Glas Orangensaft doppelt so viel Eisen aufgenommen wird.
  • Laut einer Bevölkerungsbefragung in Frankreich, nehmen 93% der schwangeren Frauen weniger als die täglich empfohlene Menge zu sich. 56% der Befragten nehmen weniger als 2/3 der empfohlenen Menge zu sich und 23% haben aufgebrauchte Eisenvorräte.


  • Tierische Eisenquellen sind: Leber, Muscheln, Austern, Sardinen, Geflügel, Schinken
  • Pflanzliche Eisenquellen sind: Bohnen, Tofu, Kichererbsen, Nährhefe, Kürbiskerne, Sesam, Pekannüsse, Walnüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Brokkoli, Spinat


Jod:

  • Dieses Spurenelement ist besonders wichtig für das richtige Funktionieren und die Leistung des Gehirns.
  • Die einzig gesicherte Rolle von Jod besteht im Zusammenhang mit den Hormonen, die von der Schilddrüse produziert werden. Das Ausbilden der Gehirnfunktionen findet vor allem im Baby-Alter statt und dauert ungefähr bis zum Ende des 3. Lebensjahres. Ein Mangel an Jod oder Schilddrüsenhormonen in dieser kritischen Zeit führt nicht nur zu einer Verlangsamung der Stoffwechselaktivität in allen Zellen, sondern verändert Gehirnstrukturen langfristig.
  • In Frankreich haben ca. 8 - 23% der Männer und 14 - 30% der Frauen weniger als 50% der empfohlenen Menge an Jod. Es wird vermutet, dass eine zu geringe Versorgung mit Jod bei einer gesamtgesellschaftlichen Betrachtung den IQ um 10 bis 15 Punkte reduziere. [18]
  • Eine Unterversorgung mit Jod wird durch den Verzehr von Gemüsen wie Kohl, Brokkoli, Mais oder Süßkartoffeln noch verschärft. Jod findet sich in besonders großen Mengen in Meeresfrüchten, Eiern und Fisch.


  • Tierische Jodquellen sind: Meeresfrüchte, Kabeljau, Thunfisch, Hüttenkäse, Eier 
  • Pflanzliche Jodquellen sind: Jodiertes Salz, Seetang, Bohnen


Zink:

  • Zink spielt eine große Rolle für den Geschmacks- und Geruchssinn. 
  • Insbesondere bei älteren Menschen kann ein Zinkmangel zu einem Teufelskreis führen: die niedrigen Zink-Level führen zu einer geringeren Wertschätzung des Geschmacks. Das Essen schmeckt fad und die Patientin isst weniger wegen der verminderten Lust am Essen. Hierdurch wird der Zinkmangel weiter verschärft und der Zyklus beginnt von Neuem.
  • Zu wenig Zink führt im gesamten Körper zu Problemen bei der Akkumulation von mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFAs) wie Omega-3 oder Omega-6 Fettsäuren, sodass es dazu kommen kann, dass das Gehirn nicht mehr ausreichend versorgt wird. [19]
  • In Tierversuchen zeigten Wissenschaftler, dass ein Mangel an Zink zu einem Verlust an Nervenzellen führt und eine Verringerung des Gehirnvolumens zur Folge hat.
  • Besonders viel Zink ist in Austern und Muscheln, in manchen Käsen oder in Fleisch, insbesondere in Hühnerleber. Zink kommt selten in pflanzlichen Quellen vor.


  • Tierische Zinkquellen sind: Austern, Muscheln, Käse, Leber, Fleisch, Eier
  • Pflanzliche Zinkquellen sind: Kichererbsen, Hanfsamen, Kürbiskerne, Sesam, Pinienkerne, Mandeln


Magnesium:

  • Der Körper speichert ungefähr 22 g Magnesium vor allem in den Knochen (>50%) und in der Skelettmuskulatur (~25%). Der Rest lagert über den kompletten Körper verteilt, besonders im Nervensystem.
  • Magnesium hat vor allem eine strukturierende und eine stoffwechselunterstützende Rolle. Einerseits stabilisiert Magnesium die einzelnen Bereiche in den Zellen, bspw. den Zellkern oder die Mitochondrien. Andererseits spielt Magnesium in allen wichtigen Stoffwechselvorgängen eine Rolle, bspw. bei der Reduktion des oxidativen Stresses.
  • 18% der französischen Männer und 23% der Frauen haben eine Magnesiumzufuhr von unter 2/3 der empfohlenen Tagesdosis. 72% der Männer und 77% der Frauen nehmen allgemein weniger Magnesium ein empfohlen.


  • Tierische Magnesiumquellen sind: Schnecken, Muscheln, Lachs, Makrele, Heilbutt
  • Pflanzliche Magnesiumquellen sind: Dunkle Schokolade (>85% Kakao), Avocado, Mandeln, Paranüsse, Kürbiskerne, Leinsamen, Walnüsse, Sauerampfer, Grünkohl, Spinat, rote Beete, Tofu, Bohnen


Selen:

  • Forscher haben festgestellt, dass dieses Spurenelement besonders wichtig für das richtige Funktionieren des Gehirns ist. Gleichzeitig ist noch unklar, welche genaue Rolle Selen einnimmt.
  • Gesichert ist, dass ungefähr 15% des verwendeten Selens gemeinsam mit dem Enzym Glutathionperoxidase verwendet wird, das besonders wichtig für den Schutz vor Oxidation ist. [20]
  • In Mäusestudien führte ein Mangel an Selen zu einer Veränderung der Entwicklung des Gehirns. [21]
  • Eine besonders reiche Selenquelle sind Paranüsse. 4 -8 Nüsse reichen aus, um den kompletten Tagesbedarf mit Selen zu denken.


  • Tierische Eisenquellen sind: Thunfisch, Sardinen, Austern, Muscheln, Heilbutt, Meeresfrüchte, Schinken, Eier, Hüttenkäse
  • Pflanzliche Eisenquellen sind: Paranüsse, Steinpilze, Sonnenblumenkerne, Bohnen, Spinat


Kupfer:

  • In mindestens einer Studie an Mäusen zeigten Forscher, dass eine Einschränkung der motorischen Leistung selbst nach einer Erholung von einem frühkindlichen Kupfermangel weiter erhalten blieb. [22]


  • Tierische Eisenquellen sind: Leber, Austern, Meeresfrüchte, Ziegenkäse
  • Pflanzliche Eisenquellen sind: Grünkohl, Seealgen, Dunkle Schokolade, Shiitake Pilze, Sesam, Bohnen, Avocado



Das Ergebnis: 

Unser Gehirn nutzt die Bestandteile der Lebensmittel, die wir ihm zur Verfügung stellen. Einzelnen Nährstoffen wie den Vitaminen E, C, A und D und Mineralien wie Eisen, Jod, Zink und Selen kommt dabei eine besonders schützende Rolle zu. Andere Nährstoffe wie die B-Vitamine tragen direkt zur Stärkung der Nervenzellen bei.  


Trotz einer großen Verfügbarkeit an Lebensmitteln in unserer heutigen Gesellschaft, versorgt sich die Mehrheit der Bevölkerung unzureichend mit den hier beschriebenen Vitaminen und Mineralien.

Wir empfehlen eine Auswahl der vorgeschlagenen Lebensmittel für all diese Nährstoffe regelmäßig in die Ernährung aufzunehmen.



Schreiben Sie einen Kommentar unter diesen Artikel, wenn Sie Fragen zur Studie oder zu Gegenstudien haben.


Sie entscheiden selbst, wer Sie sind ❤️.


Alex. 


PS: Sind Sie unsicher, ob Sie die richtigen Lebensmittel aufnehmen? Schreiben Sie eine Nachricht und wir helfen Ihnen es herauszufinden.


Quellen:

Quelle: Bourre, Jean-Marie. "Effects of nutrients (in food) on the structure and function of the nervous system: update on dietary requirements for brain. Part 1: micronutrients." Journal of Nutrition Health and Aging 10.5 (2006): 377.

Hinweis: Bei den zitierten Studien habe ich mich auf das Urteil des Autors der ursprünglichen Studie verlassen. Ich habe nur die ursprüngliche Studie gelesen, nicht die weiteren zitierten Studien.


  • Zitierte Studie #1: Heap L.C., Pratt O.E., Ward R.J., Waller S., Thomson A.D., Shaw G.K., and Peters T.J. Individual susceptibility to Wernicke-Korsakoff syndrome and alcoholism- induced cognitive deficit: impaired thiamine utilization found in alcoholics and alcohol abusers. Psychiatr. Genet. 2002; 12 : 217-224.
  • Zitierte Studie #2: Benton D., Haller J. and Fordy J. Vitamin supplementation for 1 year improves mood. Neuropsychobiology 1995, 32: 98-105.
  • Zitierte Studie #3: Kruse M., Navarro D., Desjardins P. and Butterworth R.F. Increased brain endothelial nitric oxide synthase expression in thiamine deficiency: relationship to selective vulnerability. Neurochem. Int. 2004; 45 : 49-56
  • Zitierte Studie #4: Riggs K.M., Spiro A., Tucker K. and Rush D. Relations of vitamin B-12, vitamin B- 6, folate, and homocysteine to cognitive performance in the Normative Aging Study. Am. J. Clin. Nutr. 1996; 63 : 306-314.
  • Zitierte Studie #5: Hassing L., Wahlin A., Winblad B., Backman L. Further evidence on the effects of vitamin B12 and folate levels on episodic memory functioning : a population-based study of healthy very old adults. Biol. Psychiatry 1999; 45 : 1472-1480.
  • Zitierte Studie #6: Gottfries J., Blennow K., Lehmann M., Regland B. and Gottfries C. One-carbon metabolism and other biochemical correlates of cognitive impairment as visualized by principal component analysis. J. Geriatr. Psychiatry Neurol. 2001; 14 : 109-114.
  • Zitierte Studie #7: Lovblad K., Ramelli G., Remonda L., Nirkko A., Ozdoba C. and Schroth G. Retardation of myelination du dietary vitamin B12 deficiency : cranial MRI findings. Pediatr. Radiol. 1997; 27 : 155-158.
  • Zitierte Studie #8: von Schlenck U., Bender-Gotze C. and Koletzko B. Persistence of neurological damage induced by dietary vitamin B-12 deficiency in infancy. Arch. Dis. Child. 1997; 77 : 137-139.
  • Zitierte Studie #9: Louwman M., van Dusseldorp M., van der Vijver F., Thomas C.M., Schneede J., Ueland P.M., Refsum H. and van Staveren W.A. Signs of impaired cognitive function in adolescents with marginal cobalamin status. Am. J. Clin. Nutr. 2000; 72 : 762-769.
  • Zitierte Studie #10: Bryan J. and Calvaresi E. Associations between dietary intake of folate and vitamins B-12 and B-6 and self-reported cognitive function and psychological well-being in Australian men and women in midlife. J.Nutr.Health Aging 2004; 8 : 226-232
  • Zitierte Studie #11: Garcion E., Wion-Barbot N., Montero-Menei C.N., Berger F. and Wion D. New clues about vitamin D functions in the nervous system. Trends Endocrinol. Metab. 2002; 13 : 100-105.
  • Zitierte Studie #12: Zittermann A. Vitamin D in preventive medicine: are we ignoring the evidence? Br. J. Nutr. 2003; 89 : 552-572.
  • Zitierte Studie #13: Langub M.C., Herman J.P., Malluche H.H., Koszewski N.J. Evidence of functional vitamin D receptors in rat hippocampus. Neuroscience 2001; 104 : 49-56.
  • Zitierte Studie #14: Schmidt R., Hayn M., Reinhart B., Roob G., Schmidt H., Schumacher M., Watzinger N. and Launer L.J. Plasma anti-oxydants and cognitive performances in midle-aged and older adults : results of the Austrian Stroke Prevention Study. J. Am. Geriatr. Soc. 1998; 46 : 1407-1410.
  • Zitierte Studie #15: Brown D. Link between iron and youth cognitive skills? J. Am. Diet. Assoc. 2001; 101 : 1308-1309.
  • Zitierte Studie #16: Konofal E., Lecendreux M., Arnulf I. and Mouren M.C. Iron deficiency in children with attention-deficit/hyperactivity disorder. Arch. Pediatr. Adolesc. Med. 2004; 158: 1113-1115.
  • Zitierte Studie #17: Smorgon C., Mari E., Atti A. R., Dalla N. E., Zamboni P. F., Calzoni F., Passaro A., and Fellin R. Trace elements and cognitive impairment: an elderly cohort study. Arch Gerontol Geriatr Suppl 2004; 393-402.
  • Zitierte Studie #18: Delange F. Iodine deficiency as a cause of brain damage. Postgrad. Med. J. 2001; 77: 217-220.
  • Zitierte Studie #19: Cunnane S.C. and Yang J. Zinc deficiency impairs whole-body accumulation of polyunsaturates and increases the utilization of [1-14C] linoleate for de novo lipid synthesis in pregnant rats. Can. J. Physiol. Pharmacol. 1995; 73 : 1246-1252.
  • Zitierte Studie #20: Jourre J.M., Dumont O., Clément M., Dinh L., Droy-Lefaix M. and Christen Y. Vitamin E deficiency has different effects on brain and liver phospholipid hydroperoxyde glutathione peroxidase activities in the rat. Neurosci. Lett. 2000; 286 : 87-90.
  • Zitierte Studie #21: Hill K.E., Zhou J., McMahan W.J., Motley A.K. and Burk R.F. Neurological dysfunction occurs in mice with targeted deletion of the selenoprotein P gene. J. Nutr. 2004; 134 : 157-161.
  • Zitierte Studie #22: Penland J.G. and Prohaska J.R. Abnormal motor function persists following recovery from perinatal copper deficiency in rats. J. Nutr. 2004; 134 : 1984-1988.


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