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In 3 Minuten mehr Vitamine bei MS

Ich stelle jede Woche in 3 Minuten eine wissenschaftliche Studie vor, deren Ergebnisse Sie leicht in Ihr Leben integrieren können. Diese Woche lernen Sie, welche Vitamine besonders wichtig sind bei Multipler Sklerose.


Das können Sie umsetzen:

Beeinflussen Sie Ihren Krankheitsverlauf bei MS, indem Sie die richtigen Vitamine zu sich nehmen.

Eine Forschergruppe fasste den aktuellen Wissensstand zur Rolle von Nährstoffen bei Multipler Sklerose zusammen. 



Zur Studie:

Eine Gruppe iranischer Wissenschaftler fasste 2018 den aktuellen Stand der Forschung zur Rolle von Vitaminen bei Multipler Sklerose (MS) zusammen.


MS ist eine neurodegenerative Entzündungserkrankung, die sich typischerweise durch Autoimmunreaktionen an den Myelinschichten der Nervenzellen im Zentralen Nervensystem (ZNS) auszeichnet. Häufig auftretende Symptome sind Sehnerventzündungen, eine erhöhte Müdigkeit (Fatigue), Bewegungseinschränkungen und ganz allgemein Schmerzen. 


In Ihrer Betrachtung unterschieden die Autoren zwischen fett- und wasserlöslichen Vitaminen. Ein Klick auf das jeweilige Vitamin führt direkt zum entsprechenden Abschnitt.  




Fettlösliche Vitamine


Vitamin D:

  • Welche Rolle spielt Vitamin D in Bezug auf MS?
    • Mehrere Beobachtungsstudien haben gezeigt, dass im Norden mehr Menschen an Multipler Sklerose erkranken als im Süden. Aus diesem Grund vermuten viele Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen weniger Sonne, weniger Vitamin D und mehr MS. [1, 2]
      • Einige Forscher sehen diese Vermutung als weiter verstärkt an, weil die Menschen in den höheren Breitengraden, die viel Vitamin-D-reichen Fisch essen, seltener an MS erkranken als der Rest der Bevölkerung. [3, 4, 5, 6]. 
      • Einen weiteren Hinweis auf die Rolle von Vitamin D bei MS könnten Studien geben, in denen Wissenschaftler untersuchten, in welchem Monat MS-Patienten geboren wurden.
        • In einer Studie mit 1283 Patienten wurden 62% der Patienten im Frühling oder Sommer geboren (Schwangerschaft der Mutter im Winter) und nur 38% im Herbst und Winter. [7]
        • In einer umstrittenen Studie stellten Wissenschaftler fest, dass ein Vitamin-D-Mangel der Mutter während der Schwangerschaft das MS-Erkrankungs-Risiko des Kindes verdoppelte. [8]
    • Trotz aller Hinweise: Bisher konnten unternommene Interventionsstudien keine klare Rolle von Vitamin D auf MS nachweisen. Ein Forscher-Team der Berliner Charité verfasste im Jahr 2013 einen kritischen Überblick über die bestehende Studienlage zu Vitamin D bei MS. [9]


  • Wie wirkt Vitamin D im Körper?
    • Vitamin D hat wichtige Funktionen bei der Entwicklung des Gehirns, der Aufrechterhaltung der Zellgesundheit, der Regulation des Blutdrucks, des Blutzuckers sowie des Immunsystems. Aber die bekannteste Rolle von Vitamin D ist die Regulation von Calcium im Körper. [11, 12, 13] 
    • Vitamin D wird folgendermaßen im Körper hergestellt:
      • Vitamin D3 wird in der Leber in den Vitamin-D-Metaboliten 25-Hydroxy-Cholecalciferol (25-OH-D3) umgewandelt. Bei einem Vitamin-D-Test wird die Menge von 25-OH-D3 gemessen. Das 25-OH-D3 wird in der Folge in den Nieren in das eigentliche Vitamin-D-Hormon umgewandelt.
      • Vitamin D3 (Cholecalciferol) wird produziert, wenn ultraviolettes Licht auf 7-Dehydrocholesterol in der Haut trifft. Unser Körper kann in 20 Minuten 10,000 IU-Einheiten Vitamin D3 produzieren. [14, 15]
      • Zusätzlich können wir über die Ernährung Vitamin D in Form von Vitamin D3 (Cholecalciferol) und Vitamin D2 (Ergocalciferol) aufnehmen. Die Vitamin-D Verfügbarkeit über die Nahrung ist gering und wir können nicht viel mehr als 400 IU-Einheiten Vitamin D2 oder D3 pro Mahlzeit über das Essen aufnehmen. [16]


  • Natürliche Vitamin-D-Quellen sind: regelmäßige Spaziergänge im Sonnenlicht
  • Tierische Vitamin-D-Quellen sind: Fisch, Fischöl, Meeresfrüchte, Eier
  • Pflanzliche Vitamin-D-Quellen sind: Pilze


Vitamin A:

  • Welche Rolle spielt Vitamin A in Bezug auf MS?
    • Vitamin A ist wichtig für die Aufrechterhaltung der Blut-Hirn-Schranke. [17]
    • Zudem konnten Forscher zeigen, dass eine Erhöhung von Vitamin A nach einer Entzündungsreaktion den Wiederaufbau der Blut-Hirn-Schranke unterstützt und den oxidativen Stress durch reaktive Sauerstoffspezies (ROS) in den Zellen reduziert. [18]
    • Aus diesem Grund vermuten Wissenschaftler, dass Vitamin A Entzündungen im Gehirn reduziert und eine Remyelinisierung der Nervenzellen unterstützt. [19]
    • Interferon Beta-1a und b sind weit verbreitete Wirkstoffe, die die Schubhäufigkeit bei MS reduzieren sollen. In einer klinischen Studie mit 42 MS-Patienten zeigten Wissenschaftler, dass Vitamin A den positiven Effekt von Interferon Beta-1b verstärkte und Nebenwirkungen reduzierte. [20] 
    • In einer weiteren Studie mit 101 Patienten verlangsamte sich die MS-spezifische Verschlechterung in den Gliedmaßen und der kognitiven Leistung. [21]


  • Welche Rolle spielt Vitamin A im Körper?
    • Vitamin A ist auch bekannt als Retinol oder Retinsäure. Vitamin A ist wichtig für ein gesundes Zellwachstum und ein stabiles Immunsystem. Darüber hinaus ist Vitamin A für seine Rolle auf die Sehfähigkeit bekannt. 
    • Ein Vitamin-A-Mangel wird generell mit einem erhöhten Risiko für Infektionen, Wachstumsstörungen und trockener Haut in Verbindung gebracht.


  • Tierische Vitamin-A-Quellen sind: Leber, Milch, Butter, Eiern, einigen Käsen und Fisch
  • Pflanzliche Vitamin-A-Quellen sind: Grünes Gemüse, Karotten, gefärbte Knollengewächse, gelbe Früchte und Orangen


Vitamin E:

  • Welche Rolle spielt Vitamin E in Bezug auf MS?
    • In einer klinischen Studie erhielt ein Teil der MS-Patienten 30 Monate lang eine Kombination aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega 3 & Omega 6, PUFAs), einfach ungesättigten Fettsäuren (MUFAs), gesättigten Fettsäuren und den Vitaminen A und E. In der Gruppe, die die Nährstoffkombination erhielt, traten in den 30 Monaten 8 Schübe auf, während in der Placebo-Gruppe 25 Schübe auftraten. Die Forscher berichteten, dass Vitamin E ein entscheidender Faktor in dieser Kombination war. [22]
    • In anderen Studien beobachteten Wissenschaftler, dass MS-Patienten deutlich geringere Mengen an Vitamin E im Blut hatten als der Rest der Studienteilnehmer. [23, 24, 25]
    • In Tierversuchen wurde zudem der Effekt von Vitamin E auf die Myelin-Schichten der Nervenzellen untersucht. So wurde gezeigt, dass Vitamin E vor einer Demyelinisierung bei Mäusen schützt, eine Remyelinisierung des Hippocampus (ein Teil des Gehirns) unterstützt und Entzündungen abbaut. [26, 27, 28] 
    • Darüber hinaus stellten Forscher fest, dass die Menge an Vitamin E während eines MS-Schubes vermindert ist. [29]
      • Aus diesem Grund vermuten einige Forscher, dass zu viele freie Radikale während eines aktiven MS-Schubes produziert werden könnten. Freie Radikale verursachen oxidativen Stress im Zellgewebe.


  • Welche Rolle spielt Vitamin E im Körper?
    • Vitamin E ist Teil der Familie der Tocopherole und Tocotrienole, die vor allem antioxidativ wirken.


  • Tierische Vitamin-E-Quellen sind: Fisch, Eier, Meeresfrüchte, Schnecken
  • Pflanzliche Vitamin-E-Quellen sind: Sonnenblumenkerne, Mandeln, Spinat, Mangold, Avocados, Senfgrün, Erdnüsse, Spargel


Vitamin K:

  • Welche Rolle spielt Vitamin K in Bezug auf MS?
    • Bisher gibt es wenige Studien zum Einfluss von Vitamin K auf MS. Die Autoren vermuten, dass dies vor allem daran liegt, dass ein Vitamin-K-Mangel selten auftritt.
    • In mehreren Studien wurde das Growth-arrest-specific gene-6 (Gas6) in Zusammenhang mit MS gebracht. [30, 31, 32]
      • Gas6 ist ein Vitamin-K-abhängiges Protein, das zur Myelinisierung des Zentralen Nervensystems beiträgt.


  • Welche Rolle spielt Vitamin K im Körper?
    • Damit Vitamin D in unserem Körper die volle Wirkung entfalten kann, ist insbesondere das Vitamin K2 entscheidend. 
    • Pflanzliche Lebensmittel mit Vitamin K beinhalten vor allem das Vitamin K1, das von unserem Körper in Vitamin K2 umgewandelt wird. Tierische Lebensmittel sind eine direkte Quelle für Vitamin K2, das direkt für Vitamin D zur Verfügung steht.


  • Tierische Vitamin-K-Quellen sind: Leber, Fleisch, Käse, Milch, Schinken
  • Pflanzliche Vitamin-K-Quellen sind: Natto, Spinat, Grünkohl, Senfgrün, Brokkoli, Rotkohl, Rucola, Koriander, Pepperoni


Wasserlösliche Vitamine


Vitamin C:

  • Welche Rolle spielt Vitamin C in Bezug auf MS?
    • Die Studienlage zu Vitamin C bei MS ist zweigeteilt. 
    • Einerseits gibt es Studien an Mäusen, in denen Vitamin C die Erinnerungsfähigkeit verbessert hat. [33]
      • Das ist wichtig, weil mehr als 65% der MS-Patienten in ihrem Leben Anzeichen einer verminderten Denk- und Erinnerungsfähigkeit entwickeln. [34]  
    • Andererseits kann eine hohe Zufuhr von Vitamin C schädlich wirken, indem es den oxidativen Stress stark erhöht, und somit MS-Symptome weiter verschlimmern. [35, 36]
      • Eine natürliche Aufnahme von Vitamin C über Lebensmittel ist Nahrungsergänzungsmitteln also vorzuziehen.


  • Welche Rolle spielt Vitamin C im Körper?
    • Vitamin C ist auch bekannt als Ascorbinsäure. 
    • Insbesondere beim Schutz vor oxidativem Stress auf die Nervenzellen spielt Vitamin C eine große Rolle, indem es mit Freien Radikalen reagiert.  
    • Vitamin C ist wichtig für die Herstellung von Kollagen, das wiederum für die Herstellung von Myelin wichtig ist.
    • Darüber hinaus wird Vitamin C mit allgemeinen Verbesserungen der kognitiven Leistungsfähigkeit in Zusammenhang gebracht.


  • Tierische Vitamin-C-Quellen sind: Keine
  • Pflanzliche Vitamin-C-Quellen sind: Paprika, Brokkoli, Orangen, Rotkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Blumenkohl, Grünkohl, Senfgrün, Bok Choy, Spargel, Heidelbeeren


Vitamin B9 & B12:

  • Welche Rolle spielen Vitamin B9 & B12 in Bezug auf MS?
    • Niedrige B9- und B12-Werte führen zu hohen Homocysteinwerten. Homocystein ist eine toxische Substanz, die das Zentrale Nervensystem angreifen kann. [37, 38, 39]
    • Besonders wichtig ist B12 für die Bildung der Myelinschichten. [40]
    • Auch auf das Immunsystem hat B12 eine Wirkung, sodass ein Vitamin-B12-Mangel MS-typische Entzündungen verschlimmern kann. [41]  
    • In einer weiteren Studie aus dem Jahr 1994 ging eine erhöhte B12-Gabe mit verbesserten MS-Markern einher. [42]


  • Welche Rolle spielen Vitamin B9 & B12 im Körper?
    • Vitamin B9 ist auch als Folsäure bekannt, Vitamin B12 als Cobalamin.
    • Diesen beiden Vitaminen kommen Schlüsselrollen beim Fettsäurestoffwechsel, der Reparatur unserer DNA und dem Nervensystem zu. 


  • Tierische Vitamin-B9-Quellen sind: Leber, Eier, Fleisch, Meeresfrüchte, Fisch
  • Pflanzliche Vitamin-B9-Quellen sind: Naturhefe, Spargel, Spinat, Brokkoli, grüne Salate, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Rote Beete, Avocados 


  • Tierische Vitamin-B12-Quellen sind: Leber, Niere, Meeresfrüchte, Fisch, Fleisch 
  • Pflanzliche Vitamin-B12-Quellen sind: Keine


Vitamin B3:

  • Welche Rolle spielt Vitamin B3 in Bezug auf MS?
    • Eine typische Behandlung der Multiplen Sklerose ist eine Kortisontherapie.
      • Viele MS-Patienten erhalten in regelmäßigen Abständen über 3 bis 5 Tage hochdosierte Kortisonpräparate (Kortikosteroide) als Infusion über die Vene.
      • In einer Studie mit 94 MS-Patienten erhielt ein Teil der Patienten eine Kombination aus Vitamin B2 & B3, die zu einer Reduktion der notwendigen Menge an Kortikosteroiden und zu einer Verbesserung der MS-Symptomatik führte. Die Kortisontherapie war somit effektiver. [43]


  • Welche Rolle spielt Vitamin B3 im Körper?
    • Vitamin B3 ist auch als Niacin oder Nikotinsäure bekannt. 
    • Ein Wissenschaftler-Team hat gezeigt, dass Vitamin-B3-Rezeptoren Entzündungen im Nervensystem reduzieren können. [44] 
    • Mäuse mit einem Vitamin-B3-Mangel haben darüber hinaus weniger langkettige Fettsäuren. [45] 


  • Tierische Vitamin-B3-Quellen sind: Leber, Hühnerbrust, Fisch, Fleisch, Herz, Meeresfrüchte
  • Pflanzliche Vitamin-B3-Quellen sind: Shiitakepilze, Enokipilze, Austernpilze, Hirse, Portabellapilze, Mandeln 



Das Ergebnis: 

Viele Forscher vermuten einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Umweltfaktoren wie der Ernährung und Multipler Sklerose. Unterstützen Sie Ihren Körper bei der Myelinisierung der Nervenzellen, der Reduktion des oxidativen Stresses und der Regulation Ihres Immunsystems, indem Sie mehr von den angegebenen Lebensmitteln in Ihre tägliche Ernährung aufnehmen. Starten Sie heute!


Wenn Sie unsicher sind, wie Sie diese Nährstoffe ausreichend über Ihre Ernährung abdecken können, schreiben Sie uns. Wir helfen Ihnen dabei.



Schreiben Sie einen Kommentar unter diesen Artikel, wenn Sie Fragen zur Studie oder zu Gegenstudien haben.



Sie entscheiden selbst, wer Sie sind ❤️.


Alex Gansmann. 



Quellen:

Quelle: Khosravi-Largani, Matin, et al. "A review on potential roles of vitamins in incidence, progression, and improvement of multiple sclerosis." eNeurologicalSci 10 (2018): 37-44.

Hinweis: Bei den zitierten Studien habe ich mich auf das Urteil des Autors der ursprünglichen Studie verlassen. Ich habe nur die ursprüngliche Studie gelesen, nicht die weiteren zitierten Studien.


  • Zitierte Studie #1: J.F. Kurtzke, G.W. Beebe, J.E. Norman, Epidemiology of multiple sclerosis in U.S. veterans: 1. Race, sex, and geographic distribution, Neurology 29 (1979) 1228–1235.
  • Zitierte Studie #2: I.A.F. van der Mei, A.-L. Ponsonby, O. Engelsen, et al., The high prevalence of vitamin D insufficiency across Australian populations is only partly explained by season and latitude, Environ. Health Perspect. 115 (2007) 1132–1139.
  • Zitierte Studie #3: R.L. Swank, O. Lerstad, A. Strøm, et al., Multiple sclerosis in rural Norway its geographic and occupational incidence in relation to nutrition, N. Engl. J. Med. 246 (1952) 722–728.
  • Zitierte Studie #4: K. Westlund, Distribution and mortality time trend of multiple sclerosis and some other diseases in Norway, Acta Neurol. Scand. 46 (1970) 455–483.
  • Zitierte Studie #5: A. Alonso, S.S. Jick, M.J. Olek, et al., Incidence of multiple sclerosis in the United Kingdom, J. Neurol. 254 (2007) 1736–1741.
  • Zitierte Studie #6: S. Simpson, L. Blizzard, P. Otahal, et al., Latitude is significantly associated with the prevalence of multiple sclerosis: a meta-analysis, J. Neurol. Neurosurg. Psychiatry 82 (2011) 1132–1141.
  • Zitierte Studie #7: Z. Tolou-Ghamari, V. Shygannejad, F. Ashtari, et al., Preliminary analysis of month of birth in Iranian/Isfahan patients with multiple sclerosis, Adv. Biomed. Res. 4 (2015) 166.
  • Zitierte Studie #8: K.L. Munger, J. Åivo, K. Hongell, et al., Vitamin D status during pregnancy and risk of multiple sclerosis in offspring of women in the Finnish maternity cohort, JAMA Neurol. (2016).
  • Zitierte Studie #9: J. Dörr, A. Döring, F. Paul, Can we prevent or treat multiple sclerosis by in- dividualised vitamin D supply? EPMA J. 4 (2013) 4.
  • Zitierte Studie #10: A.W. Norman, Minireview: vitamin D receptor: new assignments for an already
  • busy receptor, Endocrinology 147 (2006) 5542–5548.
  • Zitierte Studie #11: Balietti, Marta, et al. "Ketogenic diets: an historical antiepileptic therapy with promising potentialities for the aging brain." Ageing research reviews 9.3 (2010): 273-279.
  • Zitierte Studie #12: H.F. Deluca, M.T. Cantorna, Vitamin D: its role and uses in immunology, FASEB J. 15 (2001) 2579–2585.
  • Zitierte Studie #13: J.C. McCann, B.N. Ames, Is there convincing biological or behavioral evidence linking vitamin D deficiency to brain dysfunction? FASEB J. 22 (2008) 982–1001.
  • Zitierte Studie #14: M.F. Holick, Environmental factors that influence the cutaneous production of vitamin D, Am. J. Clin. Nutr. 61 (1995) 638S–645S.
  • Zitierte Studie #15: M.F. Holick, Sunlight and vitamin D for bone health and prevention of auto- immune diseases, cancers, and cardiovascular disease, Am. J. Clin. Nutr. 80 (2004) 1678S–1688S.
  • Zitierte Studie #16: A. Ascherio, K.L. Munger, K.C. Simon, Vitamin D and multiple sclerosis, Lancet Neurol. 9 (2010) 599–612.
  • Zitierte Studie #17: M.R. Mizee, D. Wooldrik, K.A.M. Lakeman, et al., Retinoic acid induces blood- brain barrier development, J. Neurosci. 33 (2013) 1660–1671.
  • Zitierte Studie #18: M.R. Mizee, P.G. Nijland, S.M.A. van der Pol, et al., Astrocyte-derived retinoic acid: a novel regulator of blood-brain barrier function in multiple sclerosis, Acta Neuropathol. 128 (2014) 691–703.
  • Zitierte Studie #19: J.K. Huang, A.A. Jarjour, B. Nait Oumesmar, et al., Retinoid X receptor gamma signaling accelerates CNS remyelination, Nat. Neurosci. 14 (2011) 45–53.
  • Zitierte Studie #20: Z.X. Qu, A. Dayal, M.A. Jensen, et al., All-trans retinoic acid potentiates the ability of interferon beta-1b to augment suppressor cell function in multiple sclerosis, Arch. Neurol. 55 (1998) 315–321.
  • Zitierte Studie #21: S. Bitarafan, A. Saboor-Yaraghi, M.-A. Sahraian, et al., Impact of vitamin A sup- plementation on disease progression in patients with multiple sclerosis, Arch. Iran Med. 18 (2015) 435–440.
  • Zitierte Studie #22: M.C. Pantzaris, G.N. Loukaides, E.E. Ntzani, et al., A novel oral nutraceutical formula of omega-3 and omega-6 fatty acids with vitamins (PLP10) in relapsing remitting multiple sclerosis: a randomised, double-blind, placebo-controlled proof-of-concept clinical trial, BMJ Open 3 (2013) e002170.
  • Zitierte Studie #23: F.J. Jiménez-Jiménez, F. de Bustos, J.A. Molina, et al., Cerebrospinal fluid levels of alpha-tocopherol in patients with multiple sclerosis, Neurosci. Lett. 249 (1998) 65–67.
  • Zitierte Studie #24: H.T. Besler, S. Comoğlu, Z. Okçu, Serum levels of antioxidant vitamins and lipid peroxidation in multiple sclerosis, Nutr. Neurosci. 5 (2002) 215–220.
  • Zitierte Studie #25: G. Salemi, M.C. Gueli, F. Vitale, et al., Blood lipids, homocysteine, stress factors, and vitamins in clinically stable multiple sclerosis patients, Lipids Health Dis. 9 (2010) 19.
  • Zitierte Studie #26: C.M. Mazzanti, R. Spanevello, M. Ahmed, et al., Pre-treatment with ebselen and vitamin E modulate acetylcholinesterase activity: interaction with demyelinating agents, Int. J. Dev. Neurosci. 27 (2009) 73–80.
  • Zitierte Studie #27: M. Goudarzvand, M. Javan, J. Mirnajafi-Zadeh, et al., Vitamins E and D3 attenuate demyelination and potentiate remyelination processes of hippocampal formation of rats following local injection of ethidium bromide, Cell. Mol. Neurobiol. 30 (2010) 289–299.
  • Zitierte Studie #28: B. Blanchard, T. Heurtaux, C. Garcia, et al., Tocopherol derivative TFA-12 pro- motes myelin repair in experimental models of multiple sclerosis, J. Neurosci. 33 (2013) 11633–11642.
  • Zitierte Studie #29: E. Karg, P. Klivenyi, K. Bencsik, et al., Alpha-tocopherol and NADPH in the ery- throcytes and plasma of multiple sclerosis patients. Effect of interferon-beta-1b treatment, Eur. Neurol. 50 (2003) 215–219.
  • Zitierte Studie #30: M.D. Binder, J. Xiao, D. Kemper, et al., Gas6 increases myelination by oligoden- drocytes and its deficiency delays recovery following cuprizone-induced demye- lination, PLoS One 6 (2011) e17727.
  • Zitierte Studie #31: P.P. Sainaghi, L. Collimedaglia, F. Alciato, et al., Growth arrest specific gene 6 protein concentration in cerebrospinal fluid correlates with relapse severity in multiple sclerosis, Mediat. Inflamm. 2013 (2013) 406483.
  • Zitierte Studie #32: G. Ferland, Vitamin K and the nervous system: an overview of its actions, Adv. Nutr. 3 (2012) 204–212.
  • Zitierte Studie #33: S. Babri, F. Mehrvash, G. Mohaddes, et al., Effect of intrahippocampal adminis- tration of vitamin C and progesterone on learning in a model of multiple sclerosis in rats, Adv. Pharm. Bull. 5 (2015) 83–87.
  • Zitierte Studie #34: K. Rahn, B. Slusher, A. Kaplin, Cognitive impairment in multiple sclerosis: a for- gotten disability remembered, Cerebrum 2012 (2012) 14.
  • Zitierte Studie #35: C.C. Winterbourn, Toxicity of iron and hydrogen peroxide: the Fenton reaction, Toxicol. Lett. 82–83 (1995) 969–974.
  • Zitierte Studie #36: A.E.O. Fisher, D.P. Naughton, Vitamin C contributes to inflammation via radical generating mechanisms: a cautionary note, Med. Hypotheses 61 (2003) 657–660.
  • Zitierte Studie #37: L.M. Sly, M. Lopez, W.M. Nauseef, et al., 1alpha,25-Dihydroxyvitamin D3-induced monocyte antimycobacterial activity is regulated by phosphatidylinositol 3-kinase and mediated by the NADPH-dependent phagocyte oxidase, J. Biol. Chem. 276 (2001) 35482–35493.
  • Zitierte Studie #38: I.I. Kruman, C. Culmsee, S.L. Chan, et al., Homocysteine elicits a DNA damage response in neurons that promotes apoptosis and hypersensitivity to excitotoxicity, J. Neurosci. 20 (2000) 6920–6926.
  • Zitierte Studie #39: Au-Yeung KKW, Yip JCW, Y.L. Siow, et al., Folic acid inhibits homocysteine-in- duced superoxide anion production and nuclear factor kappa B activation in macrophages, Can. J. Physiol. Pharmacol. 84 (2006) 141–147.
  • Zitierte Studie #40: A. Miller, M. Korem, R. Almog, et al., Vitamin B12, demyelination, remyelination and repair in multiple sclerosis, J. Neurol. Sci. 233 (2005) 93–97.
  • Zitierte Studie #41: K. Schroecksnadel, B. Frick, B. Wirleitner, et al., Moderate hyperhomocysteinemia and immune activation, Curr. Pharm. Biotechnol. 5 (2004) 107–118.
  • Zitierte Studie #42: J. Kira, S. Tobimatsu, I. Goto, Vitamin B12 metabolism and massive-dose methyl vitamin B12 therapy in Japanese patients with multiple sclerosis, Intern. Med. 33 (1994) 82–86.
  • Zitierte Studie #43: G.N. Bisaga, M.M. Odinak, A.N. Boĭko, et al., Popova NF [Possibilities of treatment of multiple sclerosis exacerbations without corticosteroids: a role of metabolic and antioxidant therapy]. Zhurnal Nevrol I Psikhiatrii Im SS Korsakova/Minist Zdr I Meditsinskoĭ Promyshlennosti Ross Fed Vserossiĭskoe Obs Nevrol [I], Vserossiĭskoe Obs Psikhiatrov 111 (2011) 44–48.
  • Zitierte Studie #44: S. Offermanns, M. Schwaninger, Nutritional or pharmacological activation of HCA(2) ameliorates neuroinflammation, Trends Mol. Med. 21 (2015) 245–255.
  • Zitierte Studie #45: Y. Nakashima, R. Suzue, Effect of nicotinic acid on myelin lipids in brain of de- veloping rat, J. Nutr. Sci. Vitaminol. (Tokyo) 28 (1982) 491–500.


Bei der Auswahl der Studien beachte ich folgende Kriterien:

  • Ich habe die Studie vollständig und im Original gelesen
  • Die Ergebnisse der Studie können Sie sofort umsetzen
  • Die Studie ist in einem bekannten Journal publiziert worden oder die Ergebnisse wurden in weiteren Studien bestätigt

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